igus 3D-Druckservice: In 3 Tagen zum verschleißarmen Kunststoffteil

10. September 2019

Serienreife langlebige Sonderteile aus dem 3D-Drucker erhöhen die Designfreiheit in der Automobilindustrie

Bei igus lassen sich Verschleißteile mit komplexen Geometrien aus Tribo-Polymeren bereits innerhalb weniger Tage fertigen. (Quelle: igus GmbH)

Köln, 10. September 2019 – Die additive Fertigung ermöglicht Konstrukteuren neue Freiheiten und Flexibilität im Design besonderer Lösungen, so auch für die Entwicklung effizienter Fahrzeugkomponenten. Sind leichte und langlebige Verschleißteile gefragt, bietet igus mit seinem 3D-Druckservice die passende Antwort. Online kann der Anwender in Sekundenschnelle sein Sonderteil aus tribologisch optimierten Kunststoffen bei igus in Auftrag geben. Zur Wahl stehen über 55 schmiermittelfreie iglidur Werkstoffe.

Eine schnelle Reaktionszeit und kundenindividuelles Design sind in den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie das Tagesgeschäft. Dementsprechend benötigt die Branche Partner, die Sonderlösungen bereits in geringer Stückzahl, kostengünstig und innerhalb kürzester Zeit liefern. Denn wer schnell auf neue Anforderungen reagiert, der schafft auf dem hart umkämpften Automobilmarkt echte Wettbewerbsvorteile. Speziell für eine kurzfristige Herstellung von Verschleißteilen bietet sich der erweiterte 3D-Druckservice von igus an. Der motion plastics Spezialist nutzt den 3D-Druck, um Prototypen oder auch Serien innerhalb kürzester Zeit kostengünstig zu produzieren. Der wesentliche Vorteil der additiven Fertigung: Der Konstrukteur hat höchste Freiheit in der Gestaltung seines Bauteiles, ohne in teure Stahlwerkzeuge mit langer Lieferzeit investieren zu müssen. igus fertigt die Lösungen aus seinen hoch verschleißfesten iglidur Tribo-Polymeren. Tests im igus Labor zeigen: sie sind bis zu 50mal abriebfester als Standardkunststoffe und können in puncto Verschleißfestigkeit mit gespritzten Teilen mithalten. Die gedruckten Verschleißteile aus den Hochleistungskunststoffen sind außerdem leicht und leise in der Bewegung – wichtige Kriterien für den Fahrzeugbau. Zum Einsatz kommen gedruckte Lösungen von igus zum Beispiel bereits in Turboladern, als Schwenklager in Radträgern oder auch für die Lagerung eines Gasringes im Sonderfahrzeugbau.

Print2Mould-Verfahren sorgt für die freie Werkstoffauswahl

Der Anwender hat im igus 3D-Druckservice die freie Wahl an unterschiedlichen Fertigungsverfahren: Er kann sich sein Bauteil entweder im SLS-Verfahren mit den Tribo-Kunststoffen iglidur I3 oder iglidur I6 oder alternativ mittels sieben verschiedener Filamente im FDM-Verfahren fertigen lassen. Damit das individuelle Bauteil aus dem optimalen iglidur Werkstoff für die jeweilige Anwendung besteht, bietet igus außerdem das Print2Mould-Verfahren an. Dazu wird im 3D-Druck ein Spritzgusswerkzeug für die Sonderlösung gedruckt und anschließend in die Spritzgussmaschine eingesetzt. So kann der Anwender sich frei aus der iglidur Werkstoffpalette mit seinen 55 Tribo-Polymeren bedienen.

Verschleißfestes Bauteil direkt online angefragt

Der Weg zur schmiermittelfreien Sonderlösung ist ganz einfach: Den 3D-Druckservice unter www.igus.de/iglidur-designer aufrufen, STEP-Datei des Bauteiles hochladen und den passenden Werkstoff auswählen. Der Preis für die Fertigung (beim Print2Mould Verfahren inklusive der Kosten für das Spritzgusswerkzeug) sowie Informationen zum Werkstoff, zur Präzision und Biegefestigkeit sind online direkt ersichtlich. Nach der Auswahl des passenden Tribo-Kunststoffes kann der Nutzer die Stückzahl eingeben und direkt ein Angebot bei igus anfordern oder die Bestellung auslösen. Lieferbar sind die additiv gefertigten Sonderlösungen bereits nach 3 bis 5 Tagen. Im Falle des Print2Mould-Verfahrens sind die gespritzten Lösungen nach 10 Werktagen versandbereit.

Welche Möglichkeiten der 3D-Druck der Automobilbranche bietet, zeigt igus den Besuchern der IAA in Halle 9, Stand C11.

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Automobil Automotive Tribo-Polymere