Gleitlager
Köln, 8. September 2026 – Jedes eingesparte Gramm zählt in der Luftfahrt. Schon geringfügige Gewichtsreduzierungen können den Kerosinverbrauch senken, die Reichweite erhöhen und die Nutzlast steigern. Deshalb suchen Hersteller von Frachtflugzeugen kontinuierlich nach Möglichkeiten, selbst bei kleinsten Bauteilen Gewicht einzusparen. Dazu zählen auch die Kugelrollen, über die Container im Frachtraumboden gleiten. Arbeiten marktübliche Lösungen oftmals mit vergleichsweise schweren Kugeln aus Vollmaterial, bringt igus mit neuen Kugelrollen der Serie xiros eine Alternative auf den Markt. Die Hohlkugeln reduzieren das Gewicht um bis zu 49 Prozent. Zudem arbeiten sie schmierfrei, sodass der Wartungsaufwand im Alltag sinkt.
Köln, 3. August 2026 – Viele Konstrukteure stehen bei der Beschaffung von Gleitlagern für Lebensmittelmaschinen unter Druck, da sie zunehmend auch regulatorische Anforderungen berücksichtigen müssen. Während für PTFE mögliche Beschränkungen diskutiert werden, verschärfen neue Vorgaben bereits heute die Anforderungen an bisphenolhaltige Lebensmittelkontaktmaterialien. Um Konstrukteuren langfristige regulatorische Sicherheit zu bieten, bringt igus jetzt das neue Gleitlagermaterial iglidur A181PF auf den Markt, das auf diese umstrittenen Chemikalien verzichtet.
Köln, 23. Juli 2026 – Es ist das Grauen eines jeden Bootsbesitzers: Algen, Muscheln und Seepocken, die vor jedem Saisonstart vom Rumpf entfernt werden müssen. Die blinden Passagiere sollen sich künftig jedoch leichter beseitigen lassen: mit einem ferngesteuerten Tauchroboter namens KeelCrab des italienischen Unternehmens Aeffe. Doch damit der kleine Krabbler dauerhaft unter Wasser arbeiten kann, mussten die Entwickler eine Herausforderung beim Antrieb lösen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Lagerung der Antriebsrollen mit schmierfreien Polymergleitlagern von igus.
Köln/Frankfurt, 24. Juni 2026 – igus treibt die Vision einer nachhaltigen urbanen Mobilität weiter voran. Auf der Eurobike Messe stellt das Unternehmen erstmals eine elektrische Variante seines igus:bikes vor und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach wartungsarmer E‑Mobilität in Städten. Das Vorgängermodell hat seine Robustheit bereits 1,5 Jahre auf einer Welttournee bei Wind und Wetter unter Beweis gestellt. Das bewährte Kunststofffahrrad wurde kontinuierlich weiterentwickelt und bildet die Grundlage für das neue elektrische Fahrrad. Es besteht wie das igus:bike zu 50 Prozent aus recycelten Fischernetzen und bietet Menschen die Möglichkeit, Umweltschutz und eine wartungsarme urbane Mobilität zu vereinen. Und das zu einem überschaubaren Preis von 2.500 Euro.
Köln, 17. Juni 2026 – In Zeiten des Fachkräftemangels die Servicekosten niedrig halten: Dem französischen Hersteller von bioklimatischen Pergolen Sunilux gelingt das durch den Einsatz von schmier- und wartungsfreien Polymerlagern von igus. Das Unternehmen kann auf seine Terrassenüberdachung eine überdurchschnittlich lange Garantie von zehn Jahren geben und gleichzeitig 20.000 Stunden Wartungsarbeit sowie 25.000 Euro Schmierfett-Kosten sparen.
Köln, 3. Juni 2026 – In immer mehr Städten bieten Lebensmittelhändler die Auslieferung mit Cargobikes bis vor die Haustür an. Doch haben die Lastenräder eine Achillesferse: Ihre Laufräder sind stärker belastet als bei normalen Fahrrädern. Immer wieder kommt es daher zu Defekten, die Lieferausfälle und teure Reparaturkosten bedeuten und die Wirtschaftlichkeit der Transportlösung beeinträchtigen. Die Lösung von igus: Robustere Laufräder, die im Rotationsguss in einem Stück aus Kunststoff gefertigt werden.
Köln, 26. Mai 2026 – Staubbelastete Umgebungen können für Hängeförderer in Industrie und Logistik zum Problem werden. Wenn sich Partikel an konventionellen Metalllagern absetzen, sorgen Ablagerungen für Schwergängigkeit und schlimmstenfalls für Ausfälle. Um dieses Problem zu lösen, bringt igus ein neues Hybrid-Kugellager der Serie xiros auf den Markt. Gefertigt aus Edelstahl und Hochleistungskunststoff ermöglicht es einen schmierfreien und somit schmutzunempfindlichen Betrieb bei einer Tragfähigkeit von bis zu 39 kg.
Köln, 12. Mai 2026 – Der Umstieg von klassischen Metallgetrieben auf Spindelhubgetriebe aus Hochleistungskunststoff der Serie drygear Apiro verspricht mehrere Vorteile: reduzierte Kosten, geringeres Gewicht und den Verzicht auf Schmiermittel. Doch viele Konstrukteure konnten den Wechsel bislang nicht vollziehen, da die Einsatzumgebungen zu rau und zu anspruchsvoll waren. Mit dem drygear Apiro HD stellt igus nun eine Hybridlösung vor, die genau diese Lücke schließt. Das Schneckengetriebe besteht nach wie vor aus schmierfreiem Tribopolymeren. Ein Zinkdruckguss-Gehäuse sorgt für die nötige Robustheit.
Köln, 20. April 2026 – Die EU-Verordnung 2024/3190 zwingt Hersteller von Maschinen für die Lebensmittelindustrie zum Umdenken. Ab Juli 2026 dürfen Komponenten mit Produktkontakt keine Bauteile mehr nutzen, die den hormonell wirksamen Kunststoffbestandteil Bisphenol-A enthalten. Das Verbot gilt für alle Maschinen, die neu in den Markt eingeführt werden. Für bestehende Produktlinien gilt die Frist bis zum Januar 2028. Viele Konstrukteure suchen bereits nach Alternativen. Zur Hannover Messe 2026 präsentiert igus den Bisphenol-freien Gleitlagerwerkstoff iglidur A351, auf den Konstrukteure ohne technische Einbußen oder zusätzliche Anpassungen umsteigen können.
Köln, 1. April 2026 – Wenn Industrieprodukte funktionieren, sich aber nur umständlich montieren oder bedienen lassen, entstehen oft unnötige Stillstände, Fehlbedienungen und Zusatzkosten. igus setzt daher bei der Entwicklung neuer Produkte seinen Fokus auf ein anwendungsorientiertes Design. Für diesen Ansatz haben jetzt gleich drei Produkte den renommierten iF Design Award 2026 gewonnen, der seit 1954 jährlich vergeben wird: Überzeugt hat die internationale Jury ein Drehkranzlager mit integriertem Winkelbegrenzer über 360 Grad, geteilte Flanschlager, die den Lagertausch an schwer zugänglichen Stellen beschleunigen sowie die KI-gestützte App igusGO, die in Sekundenschnelle zeigt, mit welchen igus Produkten sich Anwendungen schmierfrei konstruieren, die Technik verbessern und gleichzeitig Kosten sparen lassen.