Energieführung
Köln, 22. April 2026 – Ob in der Mikroelektronik, der Halbleiter- oder der Batteriefertigung, überall geht es um Partikelfreiheit und maximale Prozesssicherheit. Mit steigender Automatisierung und stetig wachsenden Anlagen, werden auch die Wege für den Materialtransport länger. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, eine zuverlässige Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission zu gewährleisten. Stromschienen übertragen keine Daten, Energieketten brauchen meist komplexe Absaugsysteme für Mikropartikel. Mit der vom Fraunhofer IPA nach ISO Klasse 1 zertifizierten C6 Energiekette in Kombination mit dem neuen e spin Obertrumführungsrad bietet igus hierfür jetzt eine Lösung. Das System ermöglicht eine kompakte und langlebige Energieführung in Reinräumen – auch auf Verfahrwegen bis zu 30 m.
Köln, 15. April 2026 – Die Gewinner des 10. vector awards 2026 von igus stehen fest: Der Terminal-Betreiber Cruise Port Rotterdam konnte die Jury mit einem System für die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Häfen überzeugen. Der silberne vector geht an die Jenaer Antriebstechnik GmbH für ein ultrapräzises Positionierungssystem in der Mikrochip-Herstellung, der bronzene vector an das Royal Ballet and Opera aus London für einen 37 Meter hohen Bühnenturm mit absenkbarer Multimediatechnik. Über den grünen vector freut sich die Membion GmbH, die einen Membranbioreaktor für die Filterung von Mikroplastik aus Trinkwasser entwickelt hat. igus verzeichnete zur Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs, der kreative und nachhaltige Energieketten-Anwendungen prämiert, eine Rekordbeteiligung von 424 Bewerbungen aus 36 Ländern.
Köln, 24. März 2026 – Egal, ob Regalbediengeräte, Aufzüge oder Krane: Der Trend zum Platzsparen in der Intralogistik zwingt Hersteller von Automationstechnik zum Umdenken. Kritisch ist unter anderem die vertikale Leitungsführung in Höhen von bis zu 50 Metern. Hier kämpfen Konstrukteure oft mit dem Problem, dass Stromschienen zu unflexibel und Führungsrinnen aus Metall für Energieketten zu sperrig, schwer und aufwändig zu montieren sind. Die Lösung für dieses Dilemma präsentiert igus auf der Fachmesse LogiMAT 2026: die noch kompaktere und leichte Energieführung guidelok slimline GLSL.P.S.2, die mit glasfaserverstärkten Kunststoffen arbeitet.
Köln, 11. März 2026 – 600 US-Dollar pro Sekunde, 2,3 Millionen pro Stunde: So viel kostet ein Produktionsausfall bei Automobilherstellern. Unter entsprechend hohem Druck stand das Ingenieurbüro Procon Systems, als es für ein Automobilwerk von SEAT eine Anlage mit sechsachsigen KUKA-Gelenkarmrobotern konzipiert hat, die nach dem Lackieren vollautomatisch Unebenheiten ausbessert. Besonders die Führung der Leitungen vom Fuß der Roboter zum Endeffektor bereitete den Ingenieuren Kopfzerbrechen. Die Lösung: triflex von igus, eine Energiekette aus Hochleistungskunststoff, die Leitungen und Schläuche bei dreidimensionalen Bewegungen schützt.
Köln, 4. März 2026 – In vielen Industrieanlagen können ungewollte oder unbeabsichtigte Eingriffe an Steckverbindungen zu Stillständen oder erhöhtem Serviceaufwand führen. Besonders betroffen sind dabei die Anschlusspunkte von Energieketten. Um diese Stellen zukünftig noch besser zu schützen, stellt igus eine neue RFID‑Lösung für das modulare Stecksystem Module Connect vor.
Köln, 26. Januar 2026 – Partikelfreiheit und wenig Platz zeichnen Reinräume für die Fertigung von Mikrochips und Halbleitern weltweit aus. Um Leitungen unter diesen Bedingungen sicher zu führen, hat igus die e-skin flat entwickelt. Der neue e-skin flat Konfigurator ermöglicht jetzt die schnelle und automatisierte Auslegung von flachen Leitungsführungssystemen im Reinraum. Damit reduziert sich der bisher manuelle Aufwand auf nur wenige Minuten. Anwender können ein komplettes System konfigurieren, automatisch befüllen lassen und sich anschließend sofort eine technische Zeichnung und Stückliste herunterladen. Für die trockenreinraumfähige e-skin flat hat igus jetzt auch den „Best of Industry Award 2025“ in der Kategorie Batterieentwicklung und -produktion erhalten.
Köln, 7. Januar 2026 – Mit der wachsenden Nachfrage nach Elektroautos sowie der zunehmenden Verbreitung von KI steigt auch der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien und Mikrochips. Da diese Technologien immer mehr Leistung bringen müssen, werden sie auch empfindlicher und stellen hohe Anforderungen an die Produktionsumgebungen. Mit der e-skin soft ESD bringt igus jetzt eine neue Energiekette für Reinräume auf den Markt, die nicht nur abriebfest ist, sondern auch ableitfähig. Für Konstrukteure ist sie ein Gamechanger, da sie deutlich mehr Flexibilität und Platzersparnis bei der Energieführung von Leitungen ermöglicht.
Köln/Nürnberg, 25. November 2025 – Ungeplante Stillstände in der Automatisierung kosten nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld – besonders in der Automobilindustrie. Mit dem neuen TR.P Sensor bringt igus eine smarte Lösung für Industrieroboter auf den Markt, die triflex Energiekettensysteme aktiv überwacht und bei kritischen Zugkräften sofort reagiert. Das System erkennt potenzielle Schäden frühzeitig, erhöht die Betriebssicherheit und unterstützt bereits bei der Inbetriebnahme durch Condition Monitoring.
Köln, 14. November 2025 – Mit dem seinem Mobile Shore Power Outlet (iMSPO) hat igus ein mobiles Landstromsystem für Häfen entwickelt, das sich je nach Position der Schiffe am Liegeplatz flexibel verfahren lässt. Das System ermöglicht Schiffen, ihre Dieselmotoren in Häfen abzuschalten, auf umweltfreundlicheren Landstrom umzusteigen und so ihren CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Für seine zentrale Rolle bei der Förderung eines nachhaltigen und flexiblen Hafenbetriebs wurde igus nun als „Maritime Innovator of the Year“ ausgezeichnet. Der Preis wurde während der Konferenz der American Association of Port Authorities (AAPA) in Quebec, Kanada verliehen.
Köln, 21. Oktober 2025 – Mit der neuen Designstudie pull-e-cable stellt igus eine besonders flache und kosteneffiziente Lösung für die Leitungsführung auf langen Verfahrwegen vor – ganz ohne klassische Energiekette. Das System eignet sich ideal für Anwendungen mit begrenztem Bauraum und geringem Budget, etwa in der Kameratechnik, in Laboren, bei verfahrbaren Displays oder in der Automatisierung.