Mehr Sicherheit für Energieketten: igus zeigt RFID-Schloss für Module Connect

März 4, 2026

RFID-Schloss von igus verhindert unautorisierte Zugriffe auf Energieketten-Anschlüsse

Mit dem neuen RFID-Schloss für das Module Connect-Stecksystem erhalten Industriebetriebe einen sicheren Zugriffsschutz für ihre Energieketten. (Quelle: igus SE & Co. KG)

Köln, 4. März 2026 – In vielen Industrieanlagen können ungewollte oder unbeabsichtigte Eingriffe an Steckverbindungen zu Stillständen oder erhöhtem Serviceaufwand führen. Besonders betroffen sind dabei die Anschlusspunkte von Energieketten. Um diese Stellen zukünftig noch besser zu schützen, stellt igus eine neue RFID‑Lösung für das modulare Stecksystem Module Connect vor.

Bei einem Lebensmittelhersteller streikt plötzlich die Verpackungsanlage. Der Bediener versucht im Stress eine Lösung zu finden. Er trennt die Steckverbindungen der Energiekette, obwohl er dazu technisch nicht befugt ist, und verursacht dadurch einen noch größeren Schaden. „Solche Eingriffe sind in vielen Betrieben ein ernstzunehmendes und teures Problem, da sie Stillstände und aufwendige Serviceeinsätze verursachen“, sagt Markus Hüffel, Produktmanager readychain und readycable bei igus. „Viele Unternehmen wünschen sich daher eine einfache Möglichkeit, sensible Verbindungen besser abzusichern. Mit dem RFID‑Schloss bieten wir erstmals eine nachrüstbare Lösung, die genau hier ansetzt.“ igus hat das Add-On speziell für die Energieketten-Steckverbindung Module Connect entwickelt. Das Schloss wird auf die vorhandene Module Connect-Schnittstelle aufgeclipst und lässt sich nur mit einer autorisierten RFID‑Karte öffnen. Die ersten Rückmeldungen aus Kundengesprächen fallen positiv aus, vor allem aufgrund der unkomplizierten Integration in bestehende Anlagen.

Kompakt, nachrüstbar und digital abgesichert

Das RFID‑Schloss besteht aus einem flachen Gehäuse und wird werkzeuglos montiert. Ein Metallbolzen verriegelt die Steckverbindung zuverlässig. Ein integrierter Mikrocomputer prüft, ob eine berechtigte RFID‑Karte vorliegt. Auf Wunsch sind alle Zugriffe protokollierbar, was hilfreich für Wartung, Dokumentation und Qualitätsprozesse ist und für mehr Transparenz im laufenden Betrieb sorgt.

Module Connect: Mit einem Klick 16 Leitungen stecken

Das modulare Stecksystem Module Connect ermöglicht es, mehrere Leitungen – von Bus- und Leistungsleitungen über Lichtwellenleiter bis zu Pneumatikschläuchen – in einer einzigen, klar strukturierten Schnittstelle zu bündeln. Anstatt viele Einzelstecker anzuschließen, entsteht ein übersichtliches Modul, das mit nur einem Handgriff verbunden werden kann. Unternehmen sparen so bis zu 80 Prozent Montagezeit und reduzieren Fehlerquellen deutlich. Für diese Zeitersparnis sorgen die Kontaktelement, die sich werkzeuglos per Klick im Gehäuse befestigen lassen. Mehrere Gehäuse sind flexibel zu einer individuellen Schnittstelle kombinierbar. Ein einziger Steckvorgang verbindet das gesamte System, sodass zahlreiche Leitungen – etwa 16 oder mehr – mit nur einem Handgriff sicher angeschlossen werden können. Fehlbelegungen und Verwechslungen sind praktisch ausgeschlossen, was den Dokumentationsaufwand erheblich reduziert. Das flache, platzsparende Gehäuse ermöglicht außerdem eine hohe Kontaktdichte und eignet sich ideal für kompakte Maschinenräume. Unterschiedliche Leitungen werden in einem Modul statt über viele einzelne Stecker übersichtlich zusammengeführt. Jedes Gehäuse lässt sich dabei mit bis zu vier elektrischen, optischen oder pneumatischen Einsätzen bestücken, wodurch sich das System äußerst flexibel konfigurieren lässt. Dank der komplett werkzeuglosen Montage sind Umbauten und Erweiterungen schnell realisiert. Energie-, Daten- und Medienleitungen laufen klar strukturiert an einem zentralen Übergabepunkt zusammen, wodurch das modulare Konzept sowohl für kleine Maschinen als auch für große Anlagen optimal geeignet ist.

Erfahren Sie mehr zu Module Connect unter:
Module Connect – igus® erfindet die Schnittstelle neu

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