PFAS-getestete Lagertechnik und intelligente Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge von morgen

September 14, 2026

IAA Transportation 2026: Zukunftssichere Kunststoffinnovationen von igus unterstützen Nutzfahrzeughersteller und Betreiber bei der Mobilitätswende

Nachhaltig, wirtschaftlich und zukunftssicher: igus präsentiert auf der IAA Transportation 2026 innovative Kunststofflösungen für Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastruktur. (Quelle: igus SE & Co. KG)

Hannover/Köln, 14. September – Die Mobilitätsbranche befindet sich im Wandel. Neben der Elektrifizierung von Fahrzeugflotten rücken zunehmend regulatorische Anforderungen an eingesetzte Materialien in den Fokus. Wie lassen sich Nutzfahrzeuge nachhaltiger, wirtschaftlicher und zugleich zukunftssicher gestalten? Antworten auf diese Frage gibt igus auf der IAA Transportation 2026 in Hannover. Der Kunststoffspezialist präsentiert innovative Lösungen aus Hochleistungskunststoffen, die Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und technische Leistungsfähigkeit miteinander verbinden. Sie unterstützen Unternehmen dabei, einer möglichen PFAS-Regulierung sowie den Herausforderungen des Ausbaus moderner Ladeinfrastruktur zu begegnen.

Die Diskussion um ein mögliches PFAS-Verbot in der EU sorgt in der Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie für Unsicherheit. Folglich steigt der Bedarf an Komponenten, die langfristig regulatorischen Anforderungen gerecht werden und Unternehmen Investitions- und Planungssicherheit bieten. „Unabhängig von den finalen politischen Entscheidungen wollen wir PTFE-freie und PFAS-geprüfte Lösungen anbieten, die nicht von möglichen zukünftigen Einschränkungen betroffen sind“, erklärt Dirk Tietz, Head of Automotive igus subsidiaries. Bereits heute bietet igus ein breites Portfolio an PTFE-freien und PFAS-geprüften Produkten wie Gleitlager, Linearführungen und Leitungen. „Mit den inzwischen fast 30 Gleitlagerwerkstoffen ohne PTFE und über 40 Werkstoffen, bei denen wir schon jetzt die 96 als kritisch geltenden PFAS ausschließen können, bieten wir hier eine große Bandbreite an Lösungen. Seit 2025 können wir zum Beispiel rund 75 Prozent der Gleitlager-Anwendungen ohne PTFE lösen“, erklärt Dirk Tietz.

Besonders im Nutzfahrzeugbereich profitieren Betreiber von den Materialeigenschaften der igus Hochleistungskunststoffe. Im Lkw kommen die igus Gleitlager beispielsweise an Scharnieren, in der Kippmechanik des Fahrerhauses oder in der Bremse zum Einsatz. In Bussen bewähren sie sich unter anderem in Einstiegssystemen, Stromabnehmern, Rollstuhlrampen und Fahrgastsitzen. Im Gegensatz zu klassischen Metalllagern arbeiten igus Gleitlager schmierfrei und sind unempfindlich gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit und Korrosion. Das reduziert den Wartungsaufwand und erhöht die Zuverlässigkeit auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Gleichzeitig überzeugen die Lager durch eine hohe Verschleißfestigkeit und sind bis zu siebenmal leichter als vergleichbare Metalllösungen. Gerade bei elektrifizierten Nutzfahrzeugen kann das geringere Gewicht dazu beitragen, Energieeffizienz und Reichweite zu verbessern.

Innovatives Über-Kopf-Kabelführungssystem für E-Lkw und Busse

Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Nutzfahrzeugflotten wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen, benutzerfreundlichen und sicheren Ladelösungen. Insbesondere schwere DC-Ladekabel stellen Betreiber und Fahrer vor Herausforderungen. Sie benötigen viel Platz, erschweren das Handling, können Fahrwege blockieren und erhöhen das Risiko von Beschädigungen. Mit dem neuen e-tract DC horizontal hat igus ein Über-Kopf-Kabelführungssystem entwickelt, welches das Ladekabel sicher oberhalb der Fahrzeuge in einer Führungsrinne per Förderbandprinzip bewegt – ganz ohne Schleifringe. Der Ladestecker wird automatisch abgesenkt und lässt sich komfortabel mit dem Fahrzeug verbinden. Das Kabel läuft nicht länger Gefahr, durch Schleifen über den Boden zu verschleißen oder durch rangierende Fahrzeuge beschädigt zu werden. Gleichzeitig profitieren Fahrer von einer deutlich ergonomischeren Bedienung. Darüber hinaus schützt die Über-Kopf-Führung vor Kabeldiebstahl. Da sich das Kabel automatisch einziehen lässt, ist es deutlich schwerer zugänglich als konventionelle Systeme im Bodenbereich. Insbesondere Betreiber von Logistikzentren, Depotanlagen, Raststätten und öffentlichen Ladehöfen können so das Risiko kostenintensiver Ausfälle reduzieren. Das System eignet sich sogar für Ladeleistungen von über 400 kW sowie für flüssigkeitsgekühlte Leitungen. In umfangreichen Dauertests zeigte das System selbst nach mehr als 20.000 Doppelhüben nahezu keine Verschleißerscheinungen.

Besuchen Sie igus in Halle 26, Stand E55 und erleben Sie diese und viele weitere innovativen Lösungen für die Mobilität von morgen auf der IAA Transportation. Mehr Informationen zu den igus Produktneuheiten finden Sie hier: https://www.igus.de/branchen/nutzfahrzeuge-lkw/messe-news

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