Mehr Sichtbarkeit für Kölns Wirtschaft: igus ist Mitbegründer der Allianz Exzellent Köln

Juli 9, 2026

Initiative von 25 Unternehmen soll die Innovationskraft und Stärken der Metropolregion stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken

Frank Blase, Chairman of the Board der igus SE & Co. KG (erste Reihe Mitte), gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern der Wirtschaftsallianz Exzellent Köln. Gemeinsam wollen sie die Standort-Stärken Kölns sichtbar machen. (Quelle: Olivier Pol Michel, fff.studio)

Köln, 9. Juli 2026 – Köln kann mehr als nur Medien. Doch das müssen mehr Menschen wissen, damit die Metropolregion weiter wächst. Dafür hat igus gemeinsam mit Koelnmesse, Rheinenergie und NetCologne die Wirtschaftsallianz Exzellent Köln ins Leben gerufen. igus selbst hat bereits bewiesen, dass der Sprung von der Garage zum Milliardenunternehmen nicht nur in den USA gelingt, sondern auch in der Domstadt.

Köln gehört zu den stärksten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Doch kaum jemand weiß davon. 94 Prozent der Menschen verbinden die Stadt mit Medien und Entertainment, zeigt eine Umfrage des Kölner Instituts rheingold. Weitgehend unsichtbar bleiben die Technologieführer der Region. Das droht zu einem Nachteil für den Standort zu werden. Etwa dann, wenn sich nicht genügend neue Unternehmen ansiedeln und Fachkräfte von morgen nach der Ausbildung oder dem Studium lieber in andere Städte ziehen. Gefragt ist daher Aufklärung. Diese Aufgabe übernimmt eine neue Initiative, die am 16. Juni 2026 von Koelnmesse, Rheinenergie, NetCologne, igus und 21 weiteren Unternehmen gegründet wurde: die Wirtschaftsallianz Exzellent Köln.

„Wir werden mit unserer Kampagne die Kölner und Kölnerinnen überraschen“

Die neue Allianz will möglichst schnell in den Köpfen der Menschen verankern, dass Köln mehr kann als Unterhaltung. „Köln ist ein starker Wirtschaftsstandort mit international erfolgreichen Unternehmen, hoher Innovationskraft und großer unternehmerischer Vielfalt“, betont Frank Blase, Chairman of the Board der igus SE & Co. KG. „Wir werden mit unserer Kampagne die Kölner und Kölnerinnen sowie das Umland überraschen, was in ihrer Region alles passiert. Damit fördern wir das wirtschaftliche Bewusstsein und begeistern Menschen für die Chancen dieses Standorts.“ Geplant sind eine breit angelegte Kampagne zur Sichtbarkeit der Metropolregion, ein Wirtschaftssymposium sowie neue Netzwerk- und Dialogformate zwischen Unternehmen, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Nähe zu Hochschulen, eine starke Industrie und internationale Vernetzung

igus selbst beweist: Der Sprung von der Garage zum Milliardenunternehmen gelingt auch in Köln. „Die Nähe zu exzellenten Hochschulen, die starke industrielle Basis und die internationale Vernetzung bieten uns optimale Bedingungen für Forschung und Wachstum“, sagt Artur Peplinski, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei igus. 1964 in einer Kölner Garage gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem der größten Industrieunternehmen der Region entwickelt. Das Unternehmen erzielt mit über 5.400 Mitarbeitenden weltweit einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen mehr als 350 Millionen Euro am Standort Köln, um mit der rasanten technischen Entwicklung mithalten und stets neue, innovative Lösungen für die Industrie und die Gesellschaft entwickeln zu können. Mit über 2.500 Mitarbeitenden allein in Köln ist igus auch ein bedeutender Arbeitgeber der Region. Dem Fachkräftemangel begegnet das Unternehmen proaktiv. Das Ziel: Bis 2027 soll der Fachkräftebedarf komplett über die eigene Ausbildung gedeckt sein, unabhängig von externer Rekrutierung. Dafür hat igus im Oktober 2025 eine eigene Ausbildungsfabrik am Kölner Standort eröffnet. Neben der Ausbildungsfabrik setzt das Unternehmen seit 2016 auch verstärkt auf die Erwachsenenbildung in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln.

„Köln ist unser Innovationszentrum“

igus zählt heute zu den Hidden Champions im Bereich Hochleistungskunststoffe, die in der Industrie als leichte, günstige und schmierfreie Alternative zu Metall zum Einsatz kommen: von wenigen Gramm leichten Gleitlagern für die Medizintechnik bis hin zu hunderten Kilogramm schweren Energieketten für die Leitungsführung an Hafenkränen. igus ist aber auch bekannt dafür, neue Marktchancen frühzeitig zu erkennen. So entwickelt das Unternehmen mittlerweile auch kostengünstige und einfach zu bedienende Robotiklösungen. „Die Stadt verbindet Tradition mit Zukunft und ermöglicht es uns, weltweit relevante Technologien direkt aus dem Herzen des Rheinlands zu entwickeln“, so Artur Peplinski. „Köln ist für igus weit mehr als nur Unternehmenssitz, es ist unser Innovationszentrum.“

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