Energieführung
Köln, 9. Juni 2026 – Der industrielle Einsatz von Maschinendaten ist ein zentraler Hebel für mehr Effizienz, geringere Ausfallzeiten und nachhaltigere Produktion. Dennoch scheitert der Einstieg in Condition Monitoring und Predictive Maintenance in der Praxis häufig an komplexen IT-Strukturen, hohen Implementierungskosten und fehlender Datentransparenz. Mit dem neuen i.Cee²-Modul bietet igus eine Lösung: Unternehmen können mit dem Edge-Modul schnell und einfach erste Maschinendaten erfassen, sichtbar machen und nutzbar auswerten.
Köln, 5. Mai 2026 – Kompakte Gelenkarmroboter für die Industrie stellen Konstrukteure bei der Energieführung immer noch vor Herausforderungen. Denn für die schnellen Rotationsbewegungen entlang der ersten Achse und die beengten Platzverhältnisse gibt es am Markt kaum geeignete Lösungen. igus schließt diese Lücke nun mit einer neuen freitragenden Energiekette der Serie twisterchain. Gleichzeitig löst sie auch ein zweites Problem: die Energieführung entlang der fünften Achse von Palettierrobotern. Auch hier experimentieren viele Konstrukteure bislang mit Eigenlösungen.
Köln, 29. April 2026 – Die Anzahl der e-Lkw steigt, und mit ihr ein Problem in Logistikzentren, Umschlaghöfen und Bus-Depots: Die schweren Ladekabel lassen sich von Fahrern oft nur mühsam bewegen. Befinden sie sich im Bodenbereich, besteht zudem die Gefahr von Rangierunfällen sowie Diebstahl. igus verlagert die Leitungsführung daher in die Luft: Das neue e-tract DC horizontal ist ein elektrisches Über-Kopf-Kabelführungssystem für e-Lkw, e-Reisebusse und e-Linienbusse, das Arbeitsplätze für Fahrer ergonomischer macht, das Risiko von Schäden und Stillständen an der Lade-Infrastruktur senkt und für Diebe nur schwer zu erreichen ist. In der AC-Variante soll das System zukünftig auch für Elektro-Pkw zum Beispiel in Tiefgaragen zum Einsatz kommen.
Köln, 22. April 2026 – Ob in der Mikroelektronik, der Halbleiter- oder der Batteriefertigung, überall geht es um Partikelfreiheit und maximale Prozesssicherheit. Mit steigender Automatisierung und stetig wachsenden Anlagen, werden auch die Wege für den Materialtransport länger. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, eine zuverlässige Energie- und Datenversorgung bei minimaler Partikelemission zu gewährleisten. Stromschienen übertragen keine Daten, Energieketten brauchen meist komplexe Absaugsysteme für Mikropartikel. Mit der vom Fraunhofer IPA nach ISO Klasse 1 zertifizierten C6 Energiekette in Kombination mit dem neuen e spin Obertrumführungsrad bietet igus hierfür jetzt eine Lösung. Das System ermöglicht eine kompakte und langlebige Energieführung in Reinräumen – auch auf Verfahrwegen bis zu 30 m.
Köln, 15. April 2026 – Die Gewinner des 10. vector awards 2026 von igus stehen fest: Der Terminal-Betreiber Cruise Port Rotterdam konnte die Jury mit einem System für die Landstromversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Häfen überzeugen. Der silberne vector geht an die Jenaer Antriebstechnik GmbH für ein ultrapräzises Positionierungssystem in der Mikrochip-Herstellung, der bronzene vector an das Royal Ballet and Opera aus London für einen 37 Meter hohen Bühnenturm mit absenkbarer Multimediatechnik. Über den grünen vector freut sich die Membion GmbH, die einen Membranbioreaktor für die Filterung von Mikroplastik aus Trinkwasser entwickelt hat. igus verzeichnete zur Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs, der kreative und nachhaltige Energieketten-Anwendungen prämiert, eine Rekordbeteiligung von 424 Bewerbungen aus 36 Ländern.
Köln, 24. März 2026 – Egal, ob Regalbediengeräte, Aufzüge oder Krane: Der Trend zum Platzsparen in der Intralogistik zwingt Hersteller von Automationstechnik zum Umdenken. Kritisch ist unter anderem die vertikale Leitungsführung in Höhen von bis zu 50 Metern. Hier kämpfen Konstrukteure oft mit dem Problem, dass Stromschienen zu unflexibel und Führungsrinnen aus Metall für Energieketten zu sperrig, schwer und aufwändig zu montieren sind. Die Lösung für dieses Dilemma präsentiert igus auf der Fachmesse LogiMAT 2026: die noch kompaktere und leichte Energieführung guidelok slimline GLSL.P.S.2, die mit glasfaserverstärkten Kunststoffen arbeitet.
Köln, 11. März 2026 – 600 US-Dollar pro Sekunde, 2,3 Millionen pro Stunde: So viel kostet ein Produktionsausfall bei Automobilherstellern. Unter entsprechend hohem Druck stand das Ingenieurbüro Procon Systems, als es für ein Automobilwerk von SEAT eine Anlage mit sechsachsigen KUKA-Gelenkarmrobotern konzipiert hat, die nach dem Lackieren vollautomatisch Unebenheiten ausbessert. Besonders die Führung der Leitungen vom Fuß der Roboter zum Endeffektor bereitete den Ingenieuren Kopfzerbrechen. Die Lösung: triflex von igus, eine Energiekette aus Hochleistungskunststoff, die Leitungen und Schläuche bei dreidimensionalen Bewegungen schützt.
Köln, 4. März 2026 – In vielen Industrieanlagen können ungewollte oder unbeabsichtigte Eingriffe an Steckverbindungen zu Stillständen oder erhöhtem Serviceaufwand führen. Besonders betroffen sind dabei die Anschlusspunkte von Energieketten. Um diese Stellen zukünftig noch besser zu schützen, stellt igus eine neue RFID‑Lösung für das modulare Stecksystem Module Connect vor.
Köln, 26. Januar 2026 – Partikelfreiheit und wenig Platz zeichnen Reinräume für die Fertigung von Mikrochips und Halbleitern weltweit aus. Um Leitungen unter diesen Bedingungen sicher zu führen, hat igus die e-skin flat entwickelt. Der neue e-skin flat Konfigurator ermöglicht jetzt die schnelle und automatisierte Auslegung von flachen Leitungsführungssystemen im Reinraum. Damit reduziert sich der bisher manuelle Aufwand auf nur wenige Minuten. Anwender können ein komplettes System konfigurieren, automatisch befüllen lassen und sich anschließend sofort eine technische Zeichnung und Stückliste herunterladen. Für die trockenreinraumfähige e-skin flat hat igus jetzt auch den „Best of Industry Award 2025“ in der Kategorie Batterieentwicklung und -produktion erhalten.
Köln, 7. Januar 2026 – Mit der wachsenden Nachfrage nach Elektroautos sowie der zunehmenden Verbreitung von KI steigt auch der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien und Mikrochips. Da diese Technologien immer mehr Leistung bringen müssen, werden sie auch empfindlicher und stellen hohe Anforderungen an die Produktionsumgebungen. Mit der e-skin soft ESD bringt igus jetzt eine neue Energiekette für Reinräume auf den Markt, die nicht nur abriebfest ist, sondern auch ableitfähig. Für Konstrukteure ist sie ein Gamechanger, da sie deutlich mehr Flexibilität und Platzersparnis bei der Energieführung von Leitungen ermöglicht.